Ein letztes Mal…

So, das ist mein letzter Artikel in meinem Neuseeland-Blog. Es tut mir sehr leid, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Vor allem in den letzten 2 Wochen hatte ich ganz schön viel vor!

Wo ich als erstes von erzählen muss ist unser kleiner Inlands-Austausch! Eine sehr gute Freundin von mir, Anna Lena (hab ich schon bevor ich hierher kam auf der Stipendiumsverleihung kennengelernt) , wohnt zurzeit in Auckland und sie wollte unbedingt mal nach Rotorua und ich noch einmal nach Auckland kommen. Also haben wir relativ spontan unseren kleinen Austausch organisiert.

Anna kam also vor ca. 4 Wochen an einem Sonntagabend mit dem Bus zu mir nach Rotorua. Am Montag und Mittwoch ist sie auch mit mir in die Schule gekommen. Am Dienstag waren wir dann „krank“ (:D) und haben ein bisschen die Stadt erkundigt. Das war auch gut für mich, da ich alles was wir gemacht haben selbst noch nicht gemacht hatte. Als erstes haben wir uns auf den Weg zu Te Puia gemacht, wo wir uns den großen, berühmten Geysir und die zahlreichen mudpools angeguckt und natürlich auch fotografiert haben.

Danach sind wir in die Stadt und haben zu Mittag gegessen. Mit dem Bus gings dann ins Agrodome. Das Agrodome ist eine Art Farm, wo man Sheepshearing-shows angucken kann usw. Die Sheepshearing- show war ganz interessant und lustig und wir sind jetzt beide im Besitz eines Zertifikats, das bestätigt, dass wir beide erfolgreich eine Kuh gemolken haben 😛

Anschließend haben wir uns auf zur Skyline gemacht und konnten dann von einem Berg aus den Sonnenuntergang und Rotorua bei Nacht bewundern. Nach diesem anstrengenden Tag gings dann nur nach Haus und ins Bett 😀
Am Mittwochabend musste Anna dann leider wieder zurück nach Auckland.

Am Sonntagmorgen habe ich mich dann auf den Weg nach Auckland gemacht. Nach einer 3 ein halb stündigen schönen Busfahrt durch viele schöne Städte bin ich dann in der city angekommen und wir sind noch ein bisschen rumgefahren und haben natürlich Fotos gemacht.

Am Montag sind wir dann zusammen in Annas Schule gegangen, die total anders ist als Western Heights. Ich muss sagen ich bin froh dass ich hier in Rotorua wohne, aber das ist ja Geschmackssache. Am Dienstag waren wir dann wieder beide unglücklicherweise „krank“  und wir sind wieder in die city und zum Strand gefahren. Das Wetter war an diesem Tag leider nicht perfekt aber ich habe ein bisschen von Auckland gesehen. Am Mittwoch gings dann wieder für ein paar Stunden in die Schule und dann wieder zurück nach Hause.

Meine letzte Schulwoche war sehr schön und aufregend, aber es war ein komisches Gefühl einigen Leuten Lebewohl zu sagen und zu realisieren, dass es das letzte Mal war, dass ich hier zur Schule gegangen bin. Ich werde es schon vermissen…

Letzte Woche war auch toll, ich habe ganz viel mit Freunden gemacht. Ich war leider krank, aber jetzt bin ich wieder einigermaßen gesund. Mittwochabend hatte ich mein Abschiedsessen mit meinen Freunden in einem Restaurant und es war wirklich schwer allen meinen neuen Freunden Auf Wiedersehen zu sagen 😦 Die meisten werde ich hoffentlich wiedersehen aber einige nicht…

Gestern Abend, am Samstag, bin ich dann nochmal mit der ganzen Familie essen gegangen. Und jetzt ist Sonntagmorgen, um halb 7 heute Abend geht mein Flugzeug nach Auckland. Ich kann es immer noch nicht realisieren, es ist wirklich komisch. In Auckland habe ich dann ca. 5 Stunden Aufenthalt, dann geht’s mit einem kleinen Stop in Hongkong nach London. Von dort aus dann am Montagabend nach Düsseldorf, wo ich um 8 endlich alle wieder in die Arme schließen kann.

Ich hatte eine großartige Zeit hier und kann nicht glauben wie schnell diese fast 6 Monate rumgegangen sind. Danke an alle die mir dies ermöglicht haben! Ich werde alle Erfahrungen die ich hier gemacht habe immer in Erinnerung behalten. Und ich hoffe, dass ich ganz, ganz schnell wieder her kommen kann 🙂

Bis bald Deutschland, ich freu mich auf dich! 🙂

Allerliebste Grüße,

Clara

Update

So nach einer gaaaaanz langen Zeit nochmal ein Update von mir, damit ihr mich auch nicht vergesst 😀

Am Anfang ist zu sagen: Heute in 5 Wochen sitze ich im Flugzeug nach Hause…Die Zeit hier vergeht so unglaublich schnell und ich kann es wirklich nicht glauben, dass ich so bald meine Familie und Freunde wiedersehen kann. Ich vermisse Deutschland schon und freue mich auch wieder auf Zuhause! Nicht, dass ihr denkt es gefiele mir hier nicht, ich finde es hier im noch ganz toll. Einerseits würde ich gerne hier bleiben aber andereseits freue ich mich wie schon gesagt sehr auf Zuhause…Man kann halt nicht alles haben…

In Deutschland wird es warm und hier ganz kalt 😦 Vor allem in der Nacht…Minusgrade und wir haben keine Heizung! Nur einen Kamin im Wohnzimmer, im Zimmer ist es immer ganz schön kalt und ich schlafe in meinem tollen neuen einteiligen Schlafanzug mit taaausend Decken. Frost haben wir eigentlich jede Nacht..Aber meistens ist es dann tagsüber so warm, dass ich auch schonmal nur im T-Shirt in der Schule rumsitze!

Am Samstag des vorletzten Wochenendes sind Trudi, Jaz, Trudi’s Mutter und ich nach Tauranga und zum Mount Manganui gefahren. Hauptsächlich damit Jaz Winterklamotten kaufen konnte. Damit meine Kamera aber zu Hause nicht verstaubt sind wir noch an den Strand gefahren. ich wünschte ich wäre mal dorthin gefahren als das Wetter noch so schön war! EIn wunderschöner Strand 🙂 Nur leider DER Strand, der voller Öl ist wegen dem Schiffsunglück vor ca. einem halben Jahr (glaube ich). Den Rest des Schiffes konnte ich sogar vom Strand aus erkennen.

Am Sonntag sind wir in der gleichen „Gruppe“ wie am Tag davor ins „Buried Village“ gefahren. Das ist ein Museum das über den Ausbruch des Mount Tarawera (Vulkan außerhalb von Rotorua) berichtet, weil es seit dem auch die thermale Aktivität und die Geysire in Rotorua gibt. Es war ganz interessant nur war das Wetter leider nicht so gut 😦 Fotos von den beiden Tagen gibt es unten 🙂

Die Woche darauf war mehr oder weniger wie jede andere Woche. Unter der Woche passiert eigentlich nie was aufregendes 😛

Letztes Wochenende war ein schönes Wochenende für mich 🙂 Am Samstag war ich mit Lisa, einer anderen deutschen Schülerin in der Stadt und wir haben schön geshoppt 🙂 Abends hat sie dann auch bei mir geschlafen (mit der Matraze draußen gibt es quasi keinen Platz in meinem Zimmer wo man den Boden sehen kann :D) und wir haben Filme geguckt. Sonntag war ich dann zu Hause und wir sind abends zu Trudi’s Eltern zum Essen gegangen. Heute war ich mit Freunden bowlen 🙂 Geskypt habe ich natürlich auch ganz viel dieses Wochenende 😉 Ach, wir hatten heute übrigens frei, weil entweder der Geburtstag oder das Thronjubiläum der Queen gefeiert wird, ich weiß es gar nicht genau 😛

So, morgen gehts wieder ganz normal in die Schule 🙂

Ich hoffe zu Hause in Deutschland ist alles in Ordnung 🙂

Liebste frostige Grüße nach Hause 🙂

Clara

Fallschirmspringen!

Huhu zusammen!

Ich hatte ein wunderbares Wochenende. Warum erzähle ich erst jetzt davon: Ich habe ganz schön viel geskypt in den letzten Tagen, weil ich allen Leuten so gerne persönlich davon erzählen wollte. Deshalb hab ich mit dem Blog-Bericht noch gewartet.

Tja, was war los…Etwas das mir wirklich niemand geglaubt hat, ich mir selbst auch eigentlich am wenigsten 😀 Ich war nämlich Fallschirmspringen (skydiven)! Ja, ich, der größte Schisser den es gibt, haha 😀 Ich kann es auch jetzt  noch kaum glaube, dass ich wirklich aus ca. 6 km (15,000 feet) aus einem Flugzeug gesprungen bin. Ist eigentlich ne ganz schön doofe Idee, wenn man mal genau drüber nachdenkt. Und dann bezahlt man auch noch so viel Geld dafür…Aber ich bereue es auf keinen Fall, es hat nämlich nach dem Moment, wo ich mir sicher war ich würde sterben, ziemlich Spaß gemacht.

Das war mein Samstag:

Morgens hab ich erst mal lange geschlafen und hab mich dann auf den Weg in die Stadt gemacht wo ich mich mit Lisa, die mit mir gesprungen ist, im Starbucks getroffen habe. Wir sind dann ein wenig durch die Stadt gelaufen und waren beide so unglaublich aufgeregt. Um ein Uhr sind wir dann los zum Touristencenter wo wir um Viertel nach Eins von dem Skydiving-Veranstalter abgeholt wurden. Ein Freund von uns, mit dem ich später noch auf einem Geburtstag war, ist mit uns mitgekommen. Der Fahrer war total nett und hat auch versucht uns ein wenig zu beruhigen.

Nach ca. 15 Minuten waren wir dann in dem kleinen Skydiving-Haus direkt neben dem Flughafen von Rotorua angekommen. Dort mussten wir dann viiiiele Zettel ausfüllen und haben uns ein „Einleitungsvideo“ angeguckt. Irgendwann hieß es dann: Schmuck ausziehen und den schicken Anzug zum Skydiven anziehen. Währenddessen konnten wir noch den beiden vor uns beim Landen zugucken. Danach trafen wir unsere Tandem- und Kameramänner. Wir beide hatten auch die Foto- und Video-Combo „mitbestellt“. Das bedeutet, dass noch 2 Männer mit uns gesprungen sind die uns beim Fallen gefilmt und fotografiert haben. Mein Tandem-Typ war ganz nett, mein Kameramann netter 😛 Dann wurde uns noch erzählt wie alles abläuft und dass wir uns in der Luft dann in die Bananen-Position bringen müssen. Joa. Habe dann aber festgestellt, dass man das eigentlich automatisch macht. Dann kam der Schwierigste Part: Das Interview, haha 😀 Ist auf dem Video zu sehen. Ich würde das Video auch so gerne ins Internet stellen, aber bin leider zu doof dazu 😛 Das Problem ist, das Video von der DVD auf den PC zu bekommen…Falls jemand sich auskennt, bitte melden, haha 😀

Daraufhin wurde es ernst, es ging in das kleinste Flugzeug, in das ich je eingestiegen bin. Innendrin musste ich mit Tandem- und Kameramann nach „hinten“, da Lisa „nur“ aus 4 km (12,000 feet) gesprungen ist und natürlich vor mir rausmusste. Als dann irgendwann alle 6 Leute im Flugzeug untergebracht worden waren, ging es los…Auf dem ca. 15 minütigen Flug nach oben wurde ich immer enger und enger an meinen Tandem-Mann geschnallt und kurz bevor Lisa raus musste bekam ich dann auch meine Atemmaske. Da war aber (glaube und hoffe ich) nur zusätzlicher Sauerstoff drin. Hat mich aber irgendwie auch beruhigt…na ja 😀 Ich war auch wirklich sehr, sehr, SEHR aufgeregt. Einer der schlimmsten Momente war dann aber, als die Tür aufging und ich Lisa irgendwann fallen sah und schreien hörte. Da hab ich mich dann ernsthaft gefragt wie bescheuert ich eigentlich bin. Aber zurück ging nicht mehr.

Von diesem Zeitpunkt bis zu meinem Ausstieg sollen es laut der Aussage von unserem Freund etwa 5 Minuten gewesen sein, kam mir aber eher vor wie 30 Sekunden. Wie auch der eigentliche Sprung ging die Zeit so unglaublich schnell vorbei…

Dann ging irgendwann die Tür auf. Ein letztes Mal wurde alles kontrolliert und auf gings. Mein Kameramann kletterte dann erst raus und hielt sich an der Seite des Fliegers fest. Als wir dann zur Tür gekrochen sind ging meine Flucherei los. Was genau ich alles so gebrüllt hab muss ich jetzt hier nicht wiederholen 😀 Irgendwann war ich dann draußen. Das war das schlimmste Gefühl.  Ich hing schon in der Luft und konnte prima die 6 km bis auf den Boden gucken und mein Tandem-Mann saß noch im Flugzeug hinter mir. Dieser Moment ging aber natürlich auch schnell vorbei und dann sind wir gefallen. Einfach gefallen. Die ersten paar Meter sind die Schlimmsten, das sagen alle. Da merkt man wirklich, dass man fällt. Nach diesen paar Augenblicken schwebt man aber. In der Bananen-Position. Und dann kann man nach unten gucken und sieht die Erde immer näher kommen…Es war schon ein tolles Gefühl, der freie Fall. Aber ehrlich gesagt erinnere ich mich nicht mehr 100 prozentig daran. Es ging auch so schnell vorbei…Bei 15,000 feet fällt man ungefähr 45 Sekunden. Als diese dann vorbei waren ging der Fallschirm auf und wir wurden plötzlich aus dem Fallen mit einem Ruck nach oben gezogen. Viele sagen, dass das der beste Moment war, aber ich mochte das nicht so gern. War irgendwie merkwürdig. Na ja, als das dann vorbei war konnte man auch wieder reden, das war gut. Und reden heißt natürlich auch, dass die Flucherei wieder losging 😀 Im Nachhinein tut mir mein Tandem-Mann wirklich leid, aber ich denke, der ist das gewohnt 😛 Es wurde dann entspannter, er hat mich ein bisschen losgemacht und man konnte wieder normal atmen. Ach genau zum Atmen…Während des freien Falls hatte ich das Atmen am Anfang völlig vergessen, als es mir dann einfiel ging es erstaunlich gut. Auch mit den Ohren hatte ich während dem Sprung überhaupt keine Probleme, nur hat mein rechtes Ohr ein wenig wehgetan danach, für ca. 2 Stunden. Hatte aber wesentlich schlimmeres erwartet.

Nachdem der Schirm sich geöffnet hatte habe ich also versucht mich zu entspannen und hab die tolle Aussicht genossen. Der Tag war wirklich perfekt für einen Fallschirmsprung, keine Wolke, strahlend blauer Himmel, nur war es ganz oben -16°. Hab ich aber gar nichts von bemerkt 😀 Mein Tandem-Mann hat mir dann noch einige tolle Berge in der Ferne gezeigt und Vulkane und alles und mit mir die Landung geübt. Die paar Minuten vor der Landung vergingen wieder wie im Flug (Lach, Wortspiel) und irgendwann waren wir halt unten angekommen und sind ganz elegant über die Wiese gerutscht. Das womöglich größte Risiko bei der ganzen Sache: Dass man sich beim Landen den Fuß verknackst 😀 Hat der Vater meiner Gastmutter auch schon geschafft hat sie mir erzählt 😛 Ich aber nicht, da war ich ganz stolz auch mich. Nach der Landung hatte ich aber so wackelige Beine dass ich gar nicht richtig aufstehen konnte, sieht auf dem Video ziemlich amüsant aus 😀

Alles in allem: Ich bin so stolz auf mich, dass ich mich das wirklich getraut habe und es war eine Erfahrung die ich niemals vergessen werde. Es ging mir dabei auch darum, meine Grenzen zu testen. Ich werde nie wieder vor einer Achterbahn  Schiss haben glaube ich 😀

So, die Fotos will ich euch natürlich nicht vorenthalten 😉

Noch ein kleiner Bericht zu meiner Woche: Wir haben im Moment Examen (von Mittwoch bis Mittwoch) und ich habe zum Glück nur 3. Morgen früh, Montagnachmittag  und Dienstagnachmittag. Den Rest der Tage kann ich zu Hause verbringen und ganz viel lernen 😉 Damit ich morgen auch ja gut drauf bin geh ich jetzt mal ins Bett  und wünsche euch allen zu Haus in Deutschland einen wunderschönen Tag 🙂

Liebste Grüße,

Clara

 

Meine Südinsel-Erfahrung Teil 2

Samstag, 14. April

Mir ist gerade aufgefallen, dass die Fotos vom Freitag eigentlich unter den Bericht vom Samstag gehören. Sorry!

Also, am Samstag sollte mein Tag eigentlich früh mit einem Helikopter-Flug über den Franz Josef Gletscher beginnen. Treffpunkt war 10 vor sieben. Wecker war auf halb 6 gestellt gewesen nur leider hat er sich dann kurzfristig entschlossen nicht zu klingeln 😛 Also bin ich dann um viertel vor 7 von alleine aufgewacht, der Rest meines Zimmers war noch am Schlafen. Erst hab ich versucht leise zu sein, als ich dann aber mein Portemonnaie erst nicht gefunden habe musste das Licht an und es wurde gaaaanz viel geflucht  😀 Irgendwann hatte ich es dann überraschenderweise gefunden, mach mich gaanz fix auf den Weg, den anderen hinterher, denen ich auf meinem Weg in die Stadt dann aber wieder entgegenlief, da die Helikopter-Flüge leider wegen blödem Wetter gestrichen worden waren. Schade war das…Aber gut, wieder mal hab ich Geld gespart. Danach hab ich natürlich erst mal bei meinen Zimmergenossinnen entschuldigt 😀

Dann ging es in der ganzen Gruppe auf zum Fox Glacier, wo dann die Fotos entstanden sind, die weiter unten zu sehen sind. War ganz schön dort, das Wetter war dann auch besser als am Morgen. Als alle wieder im Bus waren sind wir los nach Wanaka gefahren. Auf dem Weg dahin haben wir auch ganz zufällig einen Kea am Straßenrand gefunden, der sich grad ein Toast genehmigte. 😉 Foto s.u.!

Unser Stopp bevor es ins Hotel ging war Puzzling World, ein Museum der optischen Täuschung. War schon interessant, aber hat auch Kopfschmerzen verursacht 😛 Am Labyrinth haben wir uns auch versucht aber irgendwann aufgegeben.

Wie schon angekündigt ging es dann ins Hotel, MIT BAD und es gab Essen. Zwei Freunde von mir, den ich auf der Tour kennengelernt habe wohnen in Wanaka und sind mit uns nach dem Essen noch zum See gegangen und ich hab einen ziemlich schönen Sonnenuntergang sehen können!

Das war dann auch der Samstag, hier die Fotos:

Sonntag, 15. April

Am Sonntag gab es für uns alle die erste Chance einen Bungy Jump zu machen. Und zwar an DER Bungy Brücke, genannt Kawarau Bridge. Das war unser erster Halt auf dem Weg von Wanaka nach Te Anau weiter südlich. Ich Schisser hab das natürlich nicht gemacht und werde es in diesem halben Jahr auch nicht machen, das muss nicht sein. Aber zwei von meinen Freundinnen haben sich getraut und noch ein paar andere aus meiner Gruppe. Ich hab auch ein paar Fotos gemacht, die ich auch hoffentlich hier veröffentlichen darf, haha 😛 Außerdem habe ich in dem Souvenir-Shop direkt bei der Brücke gaaanz tolle Ohrringe nur für mich gekauft und zwar ist ein Ohrring die Südinsel und einer die Nordinsel 😀 Ich find sie wirklich schön (:

Danach ging es wie gesagt weiter nach Te Anau mit einem Stopp bei den Mirror Lakes. Weshalb die so heißen – s.u. 🙂

In Te Anau angekommen konnten wir uns auf eine Nacht in einem der schönsten 3er-Zimmer freuen, keine Hochbetten und auch wieder ein Bad! Wurd ja schon vermeidlich luxeriös, diese Reise 😀 Abends gabs dann wie immer essen und danach wurde der Haka für die Jungs und der Maori-Song für die Mädchen „geübt“. Was letztendlich dabei rausgekommen ist erzähl ich später…

Montag, 16. April

Das erste Highlight an diesem Montag war die Bootstour im Milford Sound. Für die, die nicht wissen mögen was das ist: Im Süden Neuseelands gibt es die sog. Fjordlandschaft, die an die Landschaft Norwegens erinnert. Milford Sound ist meinem Wissen nach ein Teil dessen, sehr berühmt.

Mit dem Wetter hatten wir an diesem Tag leider nicht so Glück, es war durchgehend nebelig während der Bootstour, aber ich konnte trotzdem ein paar schöne Fotos machen. Außerdem sind ein paar Fotos dabei, die mir ein Fotograf quasi gratis „mitgegeben“ hat, als ich das Foto vor der Bootstour gekauft habe. Ganz populär hier: Bei allen möglichen Touri-Attraktionen werden Professionelle Fotos gemacht und im Nachhinein kann man sie kaufen. Auf der Foto-CD die ich bekommen habe, waren dann unter anderem auch die Fotos vom Milford Sound drauf, die ich hier zeige, damit man mal sieht wie viel schöner es bei gutem Wetter ist und weshalb der Milford Sound so berühmt ist.

Wie schon angedeutet war die Bootstour klasse. 2 Stunden hat es insgesamt gedauert und gegen die Kälte konnte man sich auch heiße Getränke kaufen, war sehr angenehm.

Nach der Bootstour ging es dann endlich in die Spaß-Metropole Neuseelands: Queenstown! Als wir dort ankamen wurd es schon langsam dunkel und nach der Zimmer-Beziehung (grauenvolle Zimmer und das für 2 Tage! -.-) sind wir in der 6er Gruppe in der wir die ganze Zeit unterwegs waren in die Innenstadt gelaufen und haben uns was zum Abendessen gesucht, was gar nicht so einfach war. Da wir Pizza zum Lunch hatten haben wir aber dann, als wir endlich ein nettes Restaurant gefunden haben, nur eine Kleinigkeit gegessen. Aber es war richtig schön nachts durch Queenstown zu laufen. Auch am Abend danach 🙂

Danach sind wir nach einem weiteren anstrengenden Tag nur noch in die nicht allzu schönen Betten gefallen. Denn der nächste Tag hatte es in sich!

Die ersten beiden sind die Bilder vom Fotografen ;)

Das Fotografen-Foto vor der Boots-Tour

Auf dem Weg nach QueenstownQueenstown! :)

 

Dienstag, 17. April

Dieser Dienstag war der Tag der eigenen Aktivitäten. Das bot sich ja vor allem in Queenstown an, da man dort ja so gut wie alles machen kann, was man will. Für mich stand Parasailing und Horse Riding auf dem Plan. Das erste hat schon mal gar nicht gefunkt, da ein Freund und ich leider nicht wussten wo wir hinmussten und deshalb zu spät waren 😛 War aber unsere Schuld, hatten an dem Tag davor im Bus, wo uns gesagt wurde wo wir hinmüssten, nicht zugehört bzw. geschlafen. Auf jeden Fall hatten wir das verpasst und haben uns dann ganz spontan für eine Bootstour entschieden, rund um den See von Queenstown, die außerdem weitaus billiger war als das Parasailing. Im Nachhinein wurde uns auch erzählt, dass sich das gar nicht soo sehr gelohnt hätte, also, Glück gehabt! 😛 Die Bootstour war sehr schön aber auch schnell etwas langweilig. Sind aber ein paar nette Fotos bei rausgekommen 🙂

Nach der Tour gings fix fix zurück ins Hotel, umziehen und zum Reiten. Dahin mussten wir leider erstmal 50 Minuten fahren -.- Dort angekommen schien alles nicht sehr vielversprechend zu sein, Pferde haben mir auch etwas Leid getan, na ja. Der erste Eindruck beim Anfang hatte aber getäuscht, als die Gruppe in Fortgeschrittene und Anfänger getrennt wurde war auch ab und zu mal Zeit für einen netten Galopp auf meinem Pferdchen Peaches. Der Name war mit das Beste an dem Tier 😛 Nein, das ist gemein. Ich hab mich die ganze Zeit sicher gefühlt und konnte auch den wunderwunderschönen Ausblick auf weitere Herr der Ringe-Drehorte genießen.

Nach dem Ritt dann ging es schnell, schnell wieder zurück ins Hotel, da die Gruppe nur auf uns gewartet hatte. Denn zum Dinner gabs einen Hangi. Was das genau bedeutet: Fleisch, Kartoffeln und Gemüse werden auf heiße Steine in ein Loch im Boden gelegt und es kommen nasse Tücher drauf. Das Essen ist ein traditionelles Maori-Gericht. Ich hatte schon vorher einmal einen Hangi essen dürfen, und zwar hier in Rotorua in dem Maori-Dorf Mitai, ich Trottel hab glaub ich ganz vergessen davon zu erzählen. Das in Rotorua war auf jeden Fall tausend mal besser als das in Queenstown, aber auch das war in Ordnung.

Vor dem Essen mussten wir dann unsere einmal geprobten Maori-Songs aufführen, ebenso wie eine andere NZET Gruppe, das wra wirklich grauenvoll 😛

Nach dem Essen bin ich mit ein paar Freundin mit der Gondel auf einen Berg in Queenstown gefahren von dem man eine wunderschöne Aussicht auf ganz Queenstown hat. Das war aber schon um 9 Uhr abends und deshalb gibt es ein „Queenstown at night“ Bild, auf das ich auch ganz stolz bin und für das ich sogar meine Kamera in Gefahr gebracht habe! Das Ergebnis lohnt sich aber.

Danach gings ins Hotel und direkt ins Bett.

es wird Herbst...

Queenstown at night!

 

Mittwoch, 18. April

Am Mittwoch ging es morgens los zu unserem letzten Nachtquartier: Twizel. Auf dem Weg dorthin haben wir jedoch genau 3 Mal Pause gemacht. Das erste Mal noch in Queenstown und zwar am Shotover Jet River.

Ich weiß noch genau wir Papa mir bevor ich nach Neuseeland gegangen bin ein Video von einer Jetboat-Tour gezeigt hat: Schnell, nass und oft waren es nur Zentimeter zwischen dem Boot und irgendwelchen Hindernissen, z.B. den Felsen an der Seite. Damals war meine Reaktion: Nein, niemals im Leben, NEIN, das sieht schrecklich aus, aaaah….Es war jedoch das Beste was ich bisher jeh gemacht habe!  Es war einfach nur genial! So schnell und irgendwie natürlich auch angsteinflößend, so nah an den Felsen vorbei  :S Aber alle Jetboat-Fahrer haben es wirklich drauf. Ich habe mich wirklich gefragt, und frage mich auch heute natürlich noch, wie man das so haarscharf hinkriegt. Es war nämlich oft wirklich nur eine Sache von wenigen Zentimetern. Einfach nur genial! Ich will nochmal!!! Auch davon habe ich die Fotos und auch ein Video gekauft. Die Fotos gibt’s unten, das Video kann ich aber leider nicht veröffentlichen. Dafür aber hier der Link zu dem Werbe-Video für die die es interessiert: http://www.youtube.com/watch?v=hlx1H31Zve0

Der nächste Halt war einfach ein Aussichtspunkt, und zwar mit Aussicht auf den höchsten Berg Neuseelands, den Mount Cook. Wie man unten sieht hatten wir echt schönes Wetter an dem Tag 🙂

Danach ging es wieder auf den Bus und nach Twizel einem kleinen Ort zwischen Queenstown und Christchurch.

Dort hatten wir wieder Glück mit den Zimmern J Nach dem Abendessen gabs noch ein abschließendes „Gruppenspiel“ und Preisvergabe für alle möglichen Wettbewerbe, ich habe aber nix gewonnen.

Von einigen hieß es an diesem Abend schon Abschied nehmen, da ein paar nicht wieder mit nach Christchurch gekommen sind, da sich die Fahrt dahin und dann wieder zurück einfach nicht gelohnt hätte.

Donnerstag, 19. April

Eigentlich hatten wir geplant nicht zu schlafen, da wir sehr spät erst auf dem Zimmer waren und alle um 5 Uhr aufstehen mussten. Doch um 3 sind wir dann doch noch alle für 2 Stunden eingeschlafen und ich war halbtot als ich dann um 5 aufstehen musste. Anstatt zu frühstücken habe ich mir lieber noch ne halbe Stunde Schlaf gegönnt. Es war außerdem so verdammt kalt. Irgendwann hab ich dann alles in den Koffer geschmissen und hab mich irgendwie aus dem Bett zum Bus gschleppt. Nach 5 Minuten war ich dann auch wieder eingeschlafen und aufgewacht als wir am Flughafen in Christchurch angekommen waren. Da hab ich dann gemerkt wie blöd ich die ganze Zeit gelegen habe und war dann noch ein bisschen mehr halb-tot. Das war mit Abstand der schlimmste Part der gesamten Tour.

Mein Flieger sollte ursprünglich erst um 2 Uhr nachmittags gehen und dann sogar noch eine Stunde in Wellington stoppen. Jedoch hatte ich ganz schön Glück und bekam am Abend davor von meinem Tour-Manager mitgeteilt, dass mein Flieger direkt nach Rotorua um 11 Uhr starten würde. Also hatte ich nur einen kurzen Aufenthalt in Christchurch am Flughafen, aber genug Zeit um endlich zu frühstücken. Ich war auch sehr stolz auf mich, dass ich es geschafft habe, selbst an diesen komischen Automaten einzuchecken 🙂

Auf jeden Fall ging es dann wieder bei herrlichem Wetter mit dem Flieger nach Rotorua wo ich von Trudi abgeholt wurde.

Ich hatte echt eine tolle Zeit auf der Südinsel, habe mehr über das Land, die Kultur und vor allem mich selbst gelernt und bin echt froh, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Vielen Dank nochmal dafür an meine Eltern und Großeltern!

Jetzt ist es schon spät und ich muss ins Bett, morgen steht was ziemlich großes an, von dem ich auch ganz bestimmt direkt erzählen werde!

Viele Liebe Grüße nach Hause und noch ein schönes Wochenende!

Clara 🙂

 

Tschuldigung!

Es tut mir leid, aber ich war wohl wieder zu doof die Fotos richtig in den Artikel zu packen. Die erste Bilderflut bis auf die letzten beiden Fotos bitte einfach ignorieren, die sollten da alle gar nicht hin.

Der Rest ist richtig!

Liebe Grüße,

Clara (:

Meine Zeit auf der Südinsel Teil 1!

Halli Hallo zusammen!

Nach dem Motto: Lieber spät als nie hier der erste Teil meines Berichts  von meiner Südinsel-Tour in den Ferien.

Halt, stopp, bevor ich damit anfange möchte ich zuerst meine lieben Cousinen Maike und Elisa grüßen! Und an dieser Stelle: Herzlichen Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag EIlisa! Wie groß du geworden bist, wahnsinn, die Zeit vergeht so schnell…Wahnsinn! Ich freu mich schon wahnsinnig euch beide bald wiederzusehen! 🙂

So, jetzt wieder zu meiner großartigen Südinsel-Erfahrung: Ich dachte ich erzähl einfach Tag für Tag.

Angefangen natürlich mit der Anreise…

Montag, 09. April

Sonntagabend fiel mir plötzlich ein: Huch, morgen musste wech! Also ganz fix Koffer packen! Aufgeregt war ich vorher überhaupt nicht. Hatte gar nicht so viel über die Tour an sich nachgedacht…Spontanität bekommt man hier gelehrt! Montag ging es dann mittags zum Flughafen. Da fiel mir dann ein, dass ich irgendwie alleine INS Flugzeug, AUS dem Flugzeug und zum Treffpunkt finden muss! Keine gute Idee…Das zeigte sich auch dann als ich ganz entspannt in Christchurch das Flugzeug verlies und mir bei der Kofferausgabe auffiel, dass ich meinen extrem hübschen Brustbeutel mit Reisepass, Boarding Pass und allein möglichen anderen wichtigen Unterlagen im Flieger vergessen hab. DOOF! Also hatte ich 20 Minuten Zeit, den Kram wiederzugkriegen, da  sonst der Bus mit meiner Reisegruppe ohne mich fahren würde. Von der Dame am ersten Hilfe Desk wurde ich dann erst mal ans andere Ende des Flughafens geschickt, von der Dame dort am Hilfe Desk wieder zurück. Ja danke! Ganz stolz auf mich hab ich alles aber innerhalb von 15 Minuten wiedergefunden und konnte dann meine Gruppe suchen gehen. Insgeheim hatte ich gehofft, dass die Leute aus der Gruppe die meinen vollständigen Namen kannten nicht auf die Ausrufe im Flughafen hören wurden, denn ausgerufen wurde ich auch noch, das war schon was peinlich! Hatte zum Glück auch keiner bemerkt 😀

Auf jeden Fall hab ich schon am Flughafen einige nette Leute wiedergesehen und neu kennengelernt. Mit dem Bus gings dann in eine Art Jugendherberge in Christchurch. Nach dem Beziehen der Zimmer gabs auch direkt essen. Dort wurde uns erst mal erklärt was wir zu tun haben wenn es ein Erdbeben gibt. Sehr beruhigend! Essen war gut, die darauffolgenden „Kennenlernspiele“ weniger, aber na ja, da mussten wir halt durch 😀 In der ersten Nacht hatten wir noch ein schönes, großes Zimmer MIT eigenem Bad! Da wir alle ziemlich müde waren gings direkt ins Bett.

Dienstag, 10. April

Am nächsten Tag ging es recht früh los in die Innenstadt von Christchurch. Obwohl der Busfahrer sagte, dass das kein „Sightseeing der zerstörten Stadt“ sein sollte, kam es einem schon so vor…Aber was anderes hatte ich auch nicht erwartet. Es war bedrückend das alles zu sehen. In der Innenstadt sollten wir uns dann Lunch kaufen, einfach war das nicht, es gab nur wenige Läden und diese waren in Baustellen-Containern. Eigentlich ne sehr kreative Idee finde ich! Auf jeden Fall haben wir dann sogar einen deutschen (!!!) Stand gefunden und ich hab ne Bratwurst gegessen, Mensch war die gut 😀 Von Christchurch ging es dann weiter nach Kaikoura und das Wetter wurde zunehmend schlechter. Ziwschenstops gab es auch und ich konnte ein paar nette Fotos machen (: Nachmittags kamen wir an und es war mehr ein Campingplatz als ein Hotel oder eine Jugendherberge, dementsprechend gabs auch kein eigenes Bad -.-

Abends gabs dann natürlich Abendessen und wieder solche tollen Gruppenspiele, aber die waren zum Teil lustig, muss ich zugeben. 😛

An der Absperrung in Christchurch, das wäre der Weg in die zerstörte Innenstadt. Viele Leute haben dort eine Notiz hinterlassen...

 

Mittwoch, 11. April

Für die meisten ging es an diesem Morgen früh los. Einige hatten sich für Whale Watching entschieden, andere für Schwimmen mit Delfinen, zu denen gehörte ich. Die Whale Watcher mussten früher raus und als ich frühstücken ging waren sie auch schon wieder da, da es gecanceled wurde. Das Wetter war grauenhaft, Regen, Sturm, usw… Das Delfin-Schwimmen sollte aber trotzdem wie geplant stattfinden. Also ging es auf zum „Dolphin Encounter“ wo wir in Neoprenanzüge gesteckt und in die ganze Aktion eingewiesen wurden. Dann ging es für alle in einen Bus der uns zu den Booten bringen sollte. Es gab 2 Boote. Als wir dann mit unseren tausend Sachen auf die Boote verteilt worden waren gings los. Erst sind alle in dem kleinen Raum im Boot geblieben, nach einigen Minuten verabschiedeten sich aber schon die ersten, da es wirklich sehr wackelig war und es draußen ja wie bekannt immer einfacher ist. Ich hatte noch Probleme mit meinem Schnorchel und bin noch etwas drinnen geblieben. Auf dem Boot war auch ein Mann mit seinem kleinen Sohn, und Letzterem ging es wirklich schlecht und er war der erste der sich übergeben musste. Die Wellen waren wirklich so abartig hoch und letztendlich hat sich der größte Teil der Passagiere übergeben müssen, inklusive mir, wie nicht anders erwartet 😀 Schön war das wirklich nicht. Aber nach ca. 20 Minuten hatten wir die Delfine, die übrigens keiner Weise in Gefangenschaft gehalten werden oder an Menschen gewöhnt sind, gefunden und es war natürlich klasse, sie zu sehen. Dann konnten sich die Schwimmer, die wirklich erfahren und sicher waren, fertig machen um ins Wasser zu gehen. Es wurde aber ausdrücklich davor gewarnt, dass es gefährlich sei. Ich bin auf dem Boot geblieben und bereue diese Entscheidung auch heute noch nicht, da die, die wirklich ins Wasser gegangen sind, nach 2 Minuten wieder raus mussten, weil es einfach zu gefährlich war. Man konnte die Leute im Wasser wegen der Wellen nämlich nicht mehr gut genug sehen. Ich war letztendlich froh dass ich nicht nass geworden bin. Wenigstens konnte ich die Delfine sehen, Fotos konnte ich leider nicht machen, denn dafür hätte ich zurück in den Raum gemusst und  das war mir zu heikel 😀 Glücklicherweise haben wir unser ganzes Geld für diese Tour zurückbekommen 🙂

Als wir uns dann wieder alle aus den Neoprenanzügen raus geschält hatten gings auf den Bus und wir machten eine kurze Tour zu einer sog. „Seal Colony“. Seals sind Seehunde (oder doch Seelöwen? Keine Ahnung :D). Es hat auch dann noch geregnet aber ein paar Fotos konnte ich trotzdem machen 🙂

Daraufhin sind wir einige Stunden nach Motueka gefahren, die Stadt lieg in der Region Tasman, ganz nah an der Abel Tasman Bay. Dort sind wir 2 Tage geblieben. Der Abend dort war relativ unspektakulär, jedoch hab ich auch dort schon viele neue Leute besser kennengelernt (:

Donnerstag, 12. April

Donnerstag ging es für viele aus meiner Gruppe früh los zum Skydiven (Fallschrimspringen). Unter anderem auch für meine beiden Zimmergenossinnen, deshalb war da leider nix bis länger als 6 Schlafen. Jedoch sind beide wiedergekommen ohne dass sie aus dem Flieger gesprungen sind, da die Wetterbedingungen nicht ideal waren. Das wurde dann in den Nachmittag verlegt.

Nachdem alle gefrühstückt hatten sind wir dann in der ganzen Gruppe ca. 1 Stunde zum Meer gefahren. Auf dem Programm stand Wandern und Kajaken. Die große Gruppe wurde vor Ort in 2 kleinere Gruppen aufgeteilt. Ich war (zum Glück) in der Gruppe, die als erstes gewandert ist. Wir hatten  mit der anderen Gruppe einen Treffpunkt ausgemacht, wo wir uns nach 2 Stunden wandern bzw. Kajaken getroffen haben. Das wandern war gut, netter Weg am Meer entlang und ich hab mich die ganze Zeit nett unterhalten können 🙂 Nur hatte ich leider zu viel an, es wurde mittags nämlich ganz schön warm, zum Glück! Perfektes Wetter hatten wir!

Als wir an dem Treffpunkt angekommen waren, gab es Lunch. Außerdem sind ein paar Freunde und ich schwimmen gegangen, wir sind beim Kajaken eh nass geworden 😀

Das Kajaken hat mir richtig viel Spaß gemacht (: Wir waren in Doppelkajaks unterwegs und haben auch relativ oft Pausen eingelegt, damit es nicht zu anstrengend wurde. Der Ausblick war bombastisch, ich hatte aber meine Kamera nicht mit im Kajak. Aber das ist im Kopf geblieben! Ein Gruppenfoto hab ich aber zum Glück trotzdem 🙂

Ein bisschen fertig war ich nach diesem Event schon, aber es hat wirklich wahnsinnig Spaß gemacht 🙂 Ist wiederholungsbedürftig!

Nachmittags sind dann wieder einige aus meiner Gruppe zum Skydiven aufgebrochen. Abends wurde mein Laptop dann dazu genutzt all die Fotos und Videos von diversen Sprüngen anzuschauen. Da war ich dann das erste Mal neidisch 😀 Als ich hier herkam hab ich gesagt: NIEMALS springe ich irgendwo runter, weder befestigt an nem Bungy Seil, noch an einem Fallschirm. Joa, das hat sich etwas geändert, der Skydive ist geplant! Sobald das Wetter wieder besser wird (Es sieht nach viel Regen aus in der nächsten Zeit) habe ich mit einer Freundin vor hier in Rotorua einen Skydive zu machen! Ich hoffe ich kneife nicht im letzten Moment, aber das hab ich mir wirklich fest vorgenommen. Beweismaterial in Form von Fotos und nem Video wird’s dann auch geben!

An dem zweiten Abend in Motueka wurde dann gemeinsam noch ein Film geguckt und dann gings ins Bett, müde war ich schon 😀 Und Muskelkater vom Kajaken…

beim Kajaken :)

Freitag, 13. April

Nach dem Frühstück sind wir auf unsere längste Tour aufgebrochen, von Motueka zu den Gletschern an der Westküste. Zusätzlich haben wir auch einige Stops gemacht zum Landschaft gucken und fotografieren. Es war aber blöödes Wetter an dem Tag -.- Na ja, bestes Wetter zum Bus fahren und im Bus schlafen 😛

In der Stadt bei den Gletschern (sorry, Name nicht gemerkt :D) hatten wir dann endlich mal wieder ein Zimmer mit Bad, schon fast luxuriös war es da 😀 Diese Nacht dort war eine „Free night“, das heißt, dass wir uns unser Dinner irgendwo herholen mussten. Da wir zu faul waren in die „Stadt“ (Das war eher ein Dorf) zu gehen sind wir in dem Restaurant bei der Jugendherberge (oder was auch immer das war) essen gegangen, das war ok.

Nach dem Essen, ging es dann nochmal los und zwar zu den Hot Pools. Mensch war das NÖTIG 😀 Entspannung! Klasse war das. Weshalb die jetzt so besonders waren, hab ich nicht ganz verstanden, war mir ehrlich gesagt auch schnurz 😀 Danach gings einfach nur ins Bett…Auch Freitag den 13. haben alle gut überstanden 😉

Fox Glacier!

die Pancake Rocks :)

So, nach ungefähr der Hälfte muss ich ne Schreibpause machen, der Rest kommt asap! ( as soon as possible) Wünsche Deutschland einen schönen Sonntag und bis bald!

Viele Liebe Grüße,

Clara 🙂

 

Südinsel, ich kooomme!

Yees, Montag geht es los! Ich freu mich schon so sehr!

Vorher aber noch ein paar Sachen, die zwischen meinem letzten Artikel und jetzt so passiert sind. Vorletzten Freitag (oder der davor? Weiß nicht mehr) war ich in dem Maori-Dorf „Mitai“ hier in Rotorua. Dort wurden wir rumgeführt und es gab auch eine Art Vorstellung, Tanz, Gesang, usw. Danach gabs dann das beste Essen das ich bisher gegessen hab, den Hangi. In einem Loch im Boden werden Kartoffeln, Kumara (Süßkartoffeln, lecker) und Gemüse auf heißen Steinen „gekocht“. Unten gibt’s ein Foto davon. Es war auf jeden Fall unglaublich lecker.

Die Woche(n) danach war in der Schule viel los, Examen usw. Außerdem hab ich mich am Wochenende mal mit Freunden getroffen, aber was spektakuläres war nicht, bis zum letzten Wochenende.

Jedes Jahr veranstaltet meine Schule ein sog. Multi-Sport-Tournament, zu dem viele Schulen aus ganz Neuseeland, Australien und sogar Südafrika (!!!) kommen. Ich bin hier ja in der 2. Fußballmannschaft und obwohl wir keinen Trainer haben und kein einziges Mannschafts-Training hatten haben wir natürlich gespielt. Das Tournament ging über 3 Tage, Freitag – Sonntag und es wurde hier ein riesen Tamtam drum gemacht. Werbung gabs sowohl riesig in der Zeitung als auch im Radio. Nicht alle Sportarten konnten in der Schule stattfinden und wir haben auch leider „nur“ 2 Fußballplätze und die hatten die Jungs besetzt. Aaalso mussten die Mädchen auf die Fußballplätze, die ca. 20 min. von der Schule entfernt sind und natürlich direkt neben der Kläranlage liegen, ausweichen. Außerdem gabs in der Nähe auch noch thermale Aktivität, deshalb stanks zur Krönung auch noch nach Schwefel.

Um mit Freitag anzufangen, ich war dort von 8 – 5 und es war laaangweilig -.- Insgesamt hatten wir 5 einstündige Spiele, am Freitag 3 davon. Alle haushoch verloren 😀 Ein Spiel davon war gegen die beste Mannschaft in ganz Neuseeland, da darf man dann auch so hoch verlieren, finde ich 😛 Aber dafür, dass wir kein Training und alles hatten wars ok. War aber fix und fertig am Abend 😀

Samstag dachte ich dann wir hätten nur ein Spiel und ich wäre um 12 wieder zuhaus, und hab deshalb natürlich nix zu essen mitgenommen -.- Fehler! Wir hatten dann doch 2 Spiele, zu Hause war ich letztendlich um halb 6. Die SPiele waren anstrengender und besser am Samstag, haben es auf 1:3 und sogar 1:1 geschafft. Ist aber ganz schön doof ausgegangen der Tag, da sich eine Freundin von mir, die Austauschschülerin aus Schweden ist, 2 Minuten vor Schluss im 2. Spiel ganz schön heftig verletzt hat. Sie hat außerdem nur für die 2 Spiele am Samstag in meiner Mannschaft ausgeholfen, da sie ein Knie schon vorher kaputt hatte.

Auf jeden Fall ist sie dann irgendwie ganz schlimm gestürzt, konnte uns nicht sagen wie es passiert ist, hat alles vergessen, da sie wahrscheinlich auch auf den Kopf gefallen ist. Ihr anderes Knie hat ihr verdammt doll wehgetan, sie hatte sehr schlimme Schmerzen und wir mussten letztendlich eineinhalb Stunden auf den Krankenwagen warten, da an dem Tag wohl viel in Rotorua los war :/ Was alles passiert ist: An dem Bein, das schon vorher verletzt hat, sind die beiden Bänder am Knöchel gerissen. Am anderen Bein ist jetzt auch das Knie kaputt, die Ärzte wissen aber nicht genau was es ist, da sie es auch nicht genau untersuchen konnten, weil es ihr, egal wie viel Schmerzmittel sie ihr gegeben haben, so sehr wehgetan hat. Sie hat nur gesagt, sie wünschte es wäre gebrochen. Ach sie tut mir nur so verdammt Leid, da ihr das ihren Aufenthalt ja „zerstört“.

Na ja, sonst war hier nicht so viel los, wir haben jetzt endlich Ferien und Montag geht’s per Flieger nach Christchurch und von da aus direkt weiter nach Kaikoura. Dort werde ich mit Delfinen schwimmen gehen, bestimmt finde ich wen, der Fotos für mich macht 🙂

Darauf werden noch viele andere tolle Plätze auf der Südinsel folgen, aber ich werde mehr erzählen wenn ich da bin oder nach der Tour. Sonst wird es natürlich tausend  Landschafts-Fotos geben, da es dort unten ja so wahnsinnig schön ist 🙂 An dieser Stelle nochmal ein riesiges Dankeschön an meine Eltern, meine Großeltern und meine Tante Sigrid, die mich hier unten und vor allem  bei meiner Südinsel-Tour finanziell unterstützen! Nicht dass es nur darum geht aber das macht es eindeutig leichter 😉

Bis bald! Liebste Grüße 🙂

Clara